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WR 200 B14
Nach der WR 360 C14 als stückzahlenstärkste Maschine der Wehrmachts-Regelspur-Lokomotive ist vor allem die etwas kleinere und schwächere Loktype WR 200 B14 zu nennen, die leistungsmäßig die Lücke zwischen den Kleinloks und den 360 PS-Loks abdecken sollte. Entwicklungstechnisch ist diese Bauart jedoch erst deutlich später, nämlich ab 1941, anzusiedeln. Anders als bei der WR 360 C14, waren hier nur die Lokhersteller Deutz, BMAG, Jung und Gmeinder am Bau beteiligt.



Ebenfalls an dieser Stelle zu nennen ist der nahezu baugleiche Typ WR 200 B13, der durch geringere Ballastgewichte lediglich 13 Tonnen Achsdruck auf das Gleis bringt. Im Rahmen dieser Aufstellung werden die Loks allerdings zusammengefasst.


Den größten Anteil der Lokomotivfertigung hatte Deutz aus Köln. Danach folgt die BMAG. Die anderen Lokfabriken bauten Kleinserien oder gar nur Einzelstücke. Insgesamt waren folgende Hersteller am Bau beteiligt:

Hersteller 1940 1941 1942 1943 1944 Summe
Deutz 1 2 15 33 1 52
BMAG - 10 - - - 10
Jung - - 7 - - 7
Gmeinder - 2 2 - - 4 (+ 5)
O&K 1 - - - - 1
Krupp 1 - - - - 1
gesamt 3 14 24 33 1 75

Nachkriegsbauten wurden nur von Gmeinder erstellt (5 Stück).

Insgesamt 23 Loks dieses Typs wurden nach 1947 bei der DB als Baureihe V 20 und ab 1968 als Baureihe 270 geführt. Die letzten Exemplare standen bis 1979 im Einsatz und wurden zuletzt vornehmlich im Bauzugdienst eingesetzt.

Wir werden versuchen, sämtliche bekannten Fahrzeuge nachfolgend aufzulisten. Die Vervollständigung dieser Listen wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.